Blaugenick-Sperlingspapagei / forpus coelestis
engl.: Pacific Parrotlet
franz.: Perruche moineau a dos gris
niederl.: Blauwe Muspapegaai / Sperling Papegaai
Entdecker:
| Beschreibung: |
| Der ca. 13 cm große Blaugenick-Sperlingspapagei zeigt einen klaren Geschlechtdimorphismus, damit kann man |
| eindeutig Männchen und Weibchen unterscheiden. |
| Der Scheitel, die Stirn, die Wangen, das Kinn und der Hals zeigen ein leuchtendes lindgrün. Hinter dem Auge |
| beginnt ein blauer Augenstreif der über Hinterkopf und Nacken ins grün mit leichtem blauen Anflug übergeht. Das |
| Auge ist dunkelbraun und ist von einem schmalen, nackten, grauen Augenring umgeben. Der Schnabel ist hell |
| hornfarben. Brust, Bauch und seitliche Körperpartien sind grün mit gelblichen Anflug. Rücken und kleine Flügel- |
| decken sind grün mit grauem Anflug. Bürzel, Flügelbug und Oberflügeldecken zeigen eine intensive violettblaue |
| Färbung. Die Unterflügeldecken sind blau und der Schwanz ist grün. Die Füße sind fleischfarben, die Krallen sind |
| hell hornfarben wie der Schnabel. |
| Beim Weibchen fehlen sämtliche blaue Gefiederpartien außer der Hinteraugenstreif, der ist leicht blau ange- |
| deutet. Das grün des Weibchens ist im allgemeinen etwas matter. |
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Jungvögel zeigen die komplette Gefiederfärbung nur etwas glanzloser und insgesamt sind sie etwas zierlicher. |
| Herkunft: |
| Die Blaugenick-Sperlingspapageien leben in Südamerika, genauer in West-Ecuador bis Nordwest-Peru entlang |
| der Westküste von Bahia de Caraques bis Trujillo. |
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Dort sind sie meist in Dornbuschsavannen und offenen Laubwäldern der trockenen und tropischen Zone zu finden.
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| Zucht und Brutverlauf: |
| Der Blaugenick-Sperlingspapagei ist ein Höhlenbrüter der meist bereitwillig jede Art von Nisthöhle annimmt. |
| Um das Gelege vor Beschädigungen zu schützen sollte man kleine Holzspäne oder Kleintierstreu in den Nistkasten |
| geben. Kommen die Vögel in Brutstimmung zeigen sie die typischen Rituale wie Partnerfüttern und Scheinkopula- |
| tionen. Anschließend beginnt das Weibchen mit der Eiablage, wobei die Eier im 2 Tage-Rhythmus gelegt werden. |
| Das Gelege besteht durchschnittlich aus 4-7 Eiern die ca. 20-21 Tage vom Weibchen bebrütet werden. Gebrütet |
| wird meist ab dem 3. Ei. Nach ca. 6-7 Wochen verlassen die Jungvögel das Nest, nach weiteren 8-10 Tagen in |
| denen sie hauptsächlich vom Hahn gefüttert werden sind sie selbstständig und können von den Eltern getrennt |
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werden. |
| Mutationen: |
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Folgende Mutationen des Blaugenick-Sperlingspapagei sind uns bekannt: |
| - blau |
| - falbe |
| - lutino |
| - albino |
| - zimt |
| - isabell |
| - pastell |
| - us-gelb |
| - us-weiss |
| - grau-grün |
| - grau |
| - oliv |
| - dominante Schecke |
| - rezessive Schecke |