Graupapageien / Psittacus erithacus erithacus
engl.: Congo Grey Parrot
niederl.: Grijzerood Staart Papegaai
franz.: Perroquet Gris
Entdecker:
| Beschreibung: |
| Die Gefiederfärbung des durchschnittlich 35 cm großen Graupapageis variiert von ganz hellem grau bis |
| dunkelgrau. Sie zeigen kein Geschlechtdimorphismus, das heißt die Geschlechter sind optisch nicht zu |
| unterscheiden. Die Federn am Kopf, Nacken, Hals und oberer Brust sind hellgesäumt. Ausgenommen die |
| weiße unbefiederte Gesichtsmaske die rund um das Auge bis hin zur Wachshaut in ihrer Größe variiert. |
| Die Iris ist gelb, die Wachshaut grau und der Schnabel schwarz. Die Bauchfedern zeigen eine dunkle |
| Säumung. Die seitlichen Körperpartien und der Rücken sind hellgrau. Die Schwungfedern sind grauschwarz, |
| die Unterflügel grau. Der Schwanz ist kräftig rot. Die Füße sind grau und die Krallen schwarz. |
| Die Jungvögel gleichen den Alttieren wobei das Auge grauschwarz ist und der rote Schwanz einen |
| schwärzlichen Anflug zeigt. |
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Vom Graupapagei gibt es eine Weitere Unterart (Psitacus e. timneh), auf die wir nicht näher eingehen.
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| Herkunft: |
| Das Verbreitungsgebiet des Graupapageis reicht von der Elfenbeinküste über den Westen Kenias, Teilen |
| von Angola, Kongo und Tansania sowie den Inseln Principe und Fernando Poo. Hier sind sie in Tiefland- |
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und Savannenwäldern sowie in Mangrovengebieten nahe der Küste zu finden. |
| Zucht und Brutverlauf: |
| Der Graupapagei ist wie fast alle Papageien ein Höhlenbrüter dem man um Bruterfolge zu erzielen eine |
| Naturstammnisthöhle oder einen Nistkasten anbieten muss. In die Bruthöhle sollte man etwas |
| Holzmulm oder Kleintierstreu geben um das Gelege vor Beschädigungen zu schützen. |
| Kommt das paar in Brutstimmung beginnt das Weibchen bald mit der Eiablage wobei der Legerhythmus |
| zwischen 2 und 3 Tagen variiert. Das Gelege besteht meist aus 3-4 Eiern. Die Brutzeit beträgt 26 Tage. |
| Nach ca. 11 Wochen verlassen die Jungvögel das Nest und nach weiteren 2-3 Wochen sind sie |
| selbstständig und können von den Eltern getrennt werden. |
| Die Erstzucht des Graupapageis konnte bereits 1770 aus Frankreich gemeldet werden. Die deutsche |
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Erstzucht gelang im Jahre 1900 in Paderborn. |
| Mutationen: |
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Außer den vereinzelt auftretenden Albinos sind uns vom Graupapagei keine Mutationen bekannt. |