Agapornis taranta / Taranta-Unzertrennlicher
niederl.: Zwartvleugel Agapornis
franz.: Insèparable à ailes noir
Entdecker:
engl.: Black-winged Lovebird / Abyssinian Lovebird
| Beschreibung: |
| Der Taranta-Bergpapagei ist mit 17 cm der Größte in der Gruppe der Agaporniden. Er zeigt einen eindeutigen |
| Geschlechtsdimorphismus, das heißt die Geschlechter sind klar zu unterscheiden. Der Hahn hat eine intensiv |
| rotgefärbte Stirn, der Rest des Kopfes ist grün, der Schnabel und der befiederte Augenring sind kräftig rot, wobei |
| der Schnabel von der graugelben Wachshaut vom Kopfgefieder abgegrenzt wird. Das Auge ist braun. |
| Hals, Brust, Bauch, seitliche Körperpartien und Bürzel sind leuchtend grün. Die Flügeldecken sind dunkler grün, |
| die Schwungfedern sind schwarz und zeigen einen bläulich-schwarzen Rand. Die Unterflügeldecken sind schwarz. |
| Der Schwanz ist grün und zeigt ein schwarzes Band das zum Ende hin schmutzig gelb ausläuft. Die Füße sind |
| dunkelgrau und die Krallen schwarz. Beim Weibchen fehlen die roten Gefiederpartien und die Unterflügeldecken |
| sind grün. Meist ist das Weibchen etwas kleiner. |
| Jungvögel sind etwas matter gefärbt und das rot beim Hahn ist erst mit ca. 6 Monaten sichtbar. |
| Es gibt eine Unterart Agapornis taranta nana bei der der Kopf etwas kleiner und die Flügel etwas kürzer sind. |
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Diese Unterart wurde erstmals 1931 von Neumann erwähnt. |
| Herkunft: |
| Der Taranta-Bergpapagei lebt in Afrika, im Hochland von Äthiopien in einer Höhe von 1300-3200 Meter über NN. |
| Der Entdecker benannte den Zwergpapagei nach einem kleinen Pass in seinem Verbreitungsgebiet, dem Taranta- |
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Pass. |
| Zucht und Brutverlauf: |
| Tarantas sind Höhlenbrüter die zum brüten eine Naturstammnisthöhle oder einen Nistkasten benötigen. Sie bauen |
| ihr Nest aus Baumrinde, wobei sie Weidenrinde bevorzugen. Der Nestbau ist nicht so ausgeprägt wie beim |
| Schwarzköpfchen, so konnte man schon Nester sehen in denen kaum Nistmaterial eingetragen wurde. Nach Been- |
| digung das Nestbaus beginnt das Weibchen mit der Eiablage. Im Legerhythmus von 2 Tagen werden durchschnitt- |
| lich 4-6 Eier gelegt. Gebrütet wird meistens nach dem 3. Ei. Der Unterschied zu den anderen Agaporniden zeigt |
| sich auch in der Brutdauer, die 26 Tage beträgt. Die Jungvögel verlassen nach ca. 48 Tagen das Nest und sind |
| nach 9-10 Wochen selbstständig. |
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Die Erstzucht gelang dem Österreicher G. Rambausek im Jahre 1909. |
| Mutationen: |
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Folgende Mutationen des Tarantas sind uns bekannt: |
| - dunkelgrün |
| - oliv |
| - misty |
| - falbe |
| - gelb |
| - lutino (?) |